CAA AWARDEES
OF THE CAA MENTOR-SCHOLARSHIP

Nele Schwierkus
The second awardee of CAA in 2009/2010 works in the field of visual arts. Nele Schwierkus, born 1979 in Berlin, studies at the UDK Berlin since 2004, from 2009 in the class of Florian Slotawa.

Her sculptural works focus on her environment and convince through humor, a playful interest in experimenting and an extraordinary sense for visual and acoustic presence of objects. Besides Nele Schwierkus consistent work, the CAA Jury has been persuaded by Schwierkus sensitive approach to her project in context with Campus Rütli, in which she will be working with scholars.

Nina Ender
Born in Erlangen in 1980, Nina Ender recently finished her studies of scenic writing at the Universität der Künste Berlin. Nina Ender has been chosen by Barbara Burckhardt (CAA Expert for theater) in collaboration with the jury of the playwright-competition and the CAA Board. Besides receiving a monthly amount of 900 €, Nina Ender will be aided in practical concerns.

The network of CAA will help with contracts or access to different stages and directors for example. Nina Ender will use these six month to work on her second playwright. CAA friends and supporters will accompany Nina through this process in three events to gain a close insight look in her work.


CAA STIPENDIATEN DES
CAA MENTOREN-STIPENDIUMS

Die CAA konnte bereits zwei Stipendien vergeben.

Nele Schwierkus
Die zweite Stipendiatin der CAA 2009/2010 kommt aus dem Bereich bildende Kunst. Nele Schwierkus, geboren 1979 in Berlin, studiert seit 2004 an der UdK und ist seit 2009 Meisterschülerin in der Klasse von Florian Slotawa. Ihre plastischen Arbeiten, die sich mit ihrer Lebenswelt befassen, bestechen durch Humor, einen ausgeprägten Sinn für die visuelle und akustische Präsenz von Objekten und durch ein spielerisches Interesse am Experiment.

Überzeugt hat die CAA-Jury neben der starken persönlichen Präsenz und einem konsistenten Werk vor allem Nele Schwierkus’ sensibles Vorgehen bei ihrem künstlerischen Projekt für den Campus Rütli, an dem sie im Rahmen des Stipendiums mit den Schülerinnen und Schülern arbeitet. Ausgehend von ihrer pädagogischen Erfahrung versetzt sie sich in die reizüberflutete Lebenswelt der Jugendlichen, um sie das Sehen und sogar das Hören neu erfahren zu lassen. CAA-Jury-Mitglied Prof. Dr. Beatrice von Bismarck, Vizerektorin der HBG Leipzig, erklärte mit amüsiertem Staunen, dass alles, was Nele Schwierkus an zunächst unscheinbaren Gegenständen in die Hand nimmt, „immer mehr wird“.

Nina Ender
Nina Ender, die erste Stipendiatin 2008/2009 im Bereich zeitgenössische Dramatik, wurde 1980 in Erlangen geboren und aufgewachsen in Ulm, absolvierte ein Grundstudium in Journalistik/Kommunikationswissenschaft und Germanistik mit Schwerpunkt Theater in Hamburg, bevor sie von 2004 bis 2008 an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben studierte. Nina Ender gewann mit ihrem Stück „Die Wissenden“ den Stückewettbewerb der Schaubühne Berlin. Darüberhinaus bekam sie den Förderpreis in der Sparte Literatur sowie 2009 das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Barbara Burckhardt, CAA-Expertin im Bereich  zeitgenössisches Theater, zu Nina Enders Stück Die Wissenden: „Der Titel von Nina Enders Stück bezieht sich auf die «Savants», häufig autistische Menschen, in deren Hirn Filterfunktionen blockiert sind. Das führt zur so genannten «Inselbegabung», exzeptionelle Fähigkeiten in einem kleinen Teilbereich bei ansonsten emotional und intellektuell blockierten Menschen. Es ist schließlich «der Wahnsinn der Welt», um den es hier geht: der Wahnsinn der Menschen-optimierung, der Behinderung nicht mehr ertragen will, der Wahnsinn, der Krankheit unerträglich macht, aber auch: der Wahnsinn von Beziehungen. Wie Nina Ender sich mit poetischer Sprachkraft ganz unökonomisch ins weite Feld dieses Wahnsinns stürzt, ohne ihren Witz an den Zynismus zu verraten und die Empathie mit ihren gebeutelten Figuren zu verlieren, ist ein großer, schöner Talentbeweis.“




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